RAN AN DEN TRIATHLON

Jonas Colting

Man muss nicht an Triathlon-Wettkämpfen teilnehmen, um Schwimmen, Radfahren und Laufen als perfektes Sommertraining zu genießen!
Viele erschrecken womöglich schon, wenn sie das Wort Triathlon hören. Viele denken bei Triathlon primär an den Ironman mit seiner 3,8 km Schwimmstrecke, 180 km auf dem Rad und dem abschließenden Marathonlauf von 42 km.
In diesem Punkt ist der Ironman fast schon schädlich für den Triathlonsport. Schließlich gibt es ihn auch über deutlich kürzere Distanzen, die für Hobbysportler eine Herausforderung darstellen, die durchaus zu meistern ist.

Die meisten Wettkämpfe gehen über ein bis zwei Stunden. Außerdem muss man nicht an Rennen teilnehmen, um den Triathlonsport ausüben zu dürfen... Stellen Sie sich einen schönen Sommerabend vor. Sie wollen mit einem Freund eine Runde um den See laufen gehen. Dann lassen Sie doch das Auto zu Hause und erweitern Ihr Training ein wenig. Fahren Sie mit dem Rad zum See, gehen Sie laufen und werden Sie Ihren Schweiß bei einer Runde Schwimmen im See los. Und zurück geht es wieder mit dem Rad. Ein wunderbarer Triathlon mit viel Spaß und einem abwechslungsreichem Training!


Wie ein Triathlet zu trainieren kann auch heißen, die wöchentliche Routine aufzusplitten in diverse Einheiten aus Schwimmen, Radfahren und Laufen. Da muss aber nicht Schluss sein. Wieso nicht mal Rudern oder Kajak fahren gehen? Oder Inline-Skating, Wandern, Yoga? Die Wahl liegt bei Ihnen! Mit ausreichend Abwechslung wird das Training niemals langweilig. Auch die Gefahr, dass man ausbrennt ist deutlich geringer. Und wer weiß, vielleicht reizt ja dann doch ein Wettkampf. Wie schwer kann so ein Jedermann-Triathlon schon sein?